Die BELKAW erzeugt den Strom nicht selbst, sondern bezieht ihn über die RheinEnergie AG. Die "Produzenten" der großen Strommengen, die wir heute benötigen, sind die Turbinen und Generatoren in den Kraftwerken. In die mit Dampf- oder Wasserkraft angetriebenen Turbinen/Generatoraggregaten wird Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt.
Kohle ist die wichtigste zur Stromerzeugung eingesetzte Primärenergie, gefolgt von der Kernenergie und Erdgas. Von den Kraftwerken gelangt der Strom über ein dichtes Leitungsnetz von bundesweit rd. 2 Millionen km Länge zu den Kunden. Die Leitungsnetze werden mit unterschiedlichen Spannungen betrieben, um die elektrische Energie bedarfsgerecht und ökonomisch zu den Verbrauchern zu transportieren. Die Höchstspannungsnetze der 380 kV und 220 kV-Ebene - das sind 380.000 bzw. 220.000 Volt - übernehmen den weiträumigen Transport. Regional wird der Strom mit Hilfe von Hochspannungsnetzen mit einer Spannung von 110.000 Volt übertragen.
Auch innerhalb unseres Versorgungsgebietes erfolgt die Verteilung der elektrischen Energie wegen des Zwanges zu wirtschaftlichem Transport in mehreren Spannungsstufen. Dafür unterhält die BELKAW im Versorgungsgebiet Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze. Ein Großteil davon sind als Kabelnetze unterirdisch verlegt. Über sogenannte Übergabe- und Umspannungswerke gelangt der Strom ins BELKAW-Netz.
