Montag bis Freitag: 7.00 bis 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 bis 16.00 Uhr
(6 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz; max. 42 ct/min aus den deutschen Mobilfunknetzen)
1914
Am 1. April 1914 erfolgte die Gründung der neuen Gesellschaft unter dem Namen „Bergische Licht-, Kraft- und Wasserwerke GmbH – BELKAW“ sowie die Eintragung ins Handelsregister am 28. April 1914.
1921
konnte die Stadt für 1,7 Millionen Mark die Geschäftsanteile von der zur Hälfte an der BELKAW beteiligten Continentalen Wasserwerksgesellschaft AG (Berlin) erwerben. Ein weitblickender Schachzug und angesichts der Geldentwicklung eine kluge Entscheidung. Bergisch Gladbach war nun alleiniger Gesellschafter des Energieunternehmens.
1922
strömte endlich Gas aus der Kölner Ferngasleitung in das Bergisch Gladbacher Netz, und der Betrieb es unrentablen Gaswerkes an der Tannenbergstraße konnte eingestellt werden. Schon 1915 hatte man in Bergisch Gladbach die Unzulänglichkeit des eigenen Gaswerkes erkannt und mit der Stadt Köln einen Vertrag über die Lieferung von Ferngas abgeschlossen.
1924
verkaufte die BELKAW das Gas- und Elektrizitätswerk Bensberg und veräußerte ihr Recht zur Versorgung der Bürgermeisterei Bensberg mit Elektrizität zum Preis von 533.000 Goldmark an die Gemeinde Bensberg. Die BELKAW versorgte nun nur noch das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach mit Gas und Elektrizität. Die Wasserversorgung umfasste auch weiterhin die benachbarten Kölner Vororte. Im Oktober 1934 übernahm die RHENAG AG die Wasserversorgung dieses Bezirkes.
1938
übernahm die BELKAW das städtische Wasserwerk – bislang hatte das Unternehmen die Wasserversorgung nur technisch und verwaltungsmäßig betreut – und war nunmehr in allen Bereichen, Gas, Wasser, Strom, das Versorgungsunternehmen in Bergisch Gladbach. Sowohl in der Geschäftsführung als auch im Aufsichtsrat gab es zwischen 1933 und 1945 mehrere personelle Veränderungen.
1968
Umstellung der Gasversorgung auf Erdgas in den Jahren 1968/1969. Die Umstellung von Stadt- auf Erdgas gelang dank der Beteiligung der GEW Köln AG, der heutigen RheinEnergie AG, problemlos, so dass der Eroberung des lukrativen Raumheizmarktes nichts mehr entgegenstand. Die intensive Kundenwerbung zeitigte mit hohen Zuwachsraten beträchtliche Erfolge.
1979
Ein weiterer Schritt in diese Richtung war die regionale Ausweitung durch den Ausbau der Gasversorgung im benachbarten Odenthal.
1995
gründet die BELKAW zusammen mit den vier Kommunen Burscheid, Kürten, Lindlar und Odenthal die Rheinisch-Bergische Versorgungsgesellschaft mbH (RBV), der auch Leichlingen 1999 beitrat.
1996
gründet die BELKAW zusammen mit der Gemeinde Lindlar die Gasversorgung Lindlar (GVL) GmbH.
2000
Die Stadt Bergisch Gladbach verkauft ihre BELKAW Geschäftsanteile an die GEW Köln AG.
2002
Die BELKAW wird 100-prozentige Tochter der RheinEnergie AG.
2006
Verschmelzung der beiden Gesellschaften RBV mbH und GVL GmbH in die BELKAW.