„Zwischen Parkinson und Tischtennis gibt es eine erstaunlich positive Verbindung“, sagt Hartmut Schneider, Pressesprecher von PPP. Warum das so ist, sei wissenschaftlich noch nicht geklärt. Tatsache sei aber, dass Tischtennis sich positiv auf den Verlauf der Krankheit auswirke.
Erstaunlich ist, dass von Parkinson Betroffene mit starken Bewegungseinschränkungen gute Leistungen bei einer der schnellsten Sportarten zeigen.
PPP legt den Fokus auf den Spaß am Sport
Die Gruppe trainiert beim TTC Bärbroich 1958, der seit 2021 mit PPP zusammenarbeitet. Trainer Ralf Schmitz begleitet die Spielerinnen und Spieler mit viel Herzblut. „Hier geht es um Freude und Aktivität – nicht um die Krankheit“, sagt er.
Rund 40 Mitglieder treffen sich regelmäßig, um gemeinsam zu spielen, sich auszutauschen und einfach eine gute Zeit zu haben.
Am 28. März richtet PPP den Strunde Cup aus – ein Turnier zum fünfjährigen Jubiläum der Gruppe. Teams aus Köln, Bonn, Wuppertal und Wipperfürth sind eingeladen.
Die BELKAW unterstützt dieses Engagement gerne. Denn Projekte, die Menschen zusammenbringen und Teilhabe ermöglichen, liegen uns besonders am Herzen.
Kurz erklärt: Was ist Parkinson?
Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, die unter anderem zu Muskelsteifheit, Zittern und verlangsamten Bewegungen führen kann. In Deutschland leben rund 400.000 Betroffene – der Verlauf ist sehr unterschiedlich.
Bei PPP steht der Sport im Mittelpunkt. Ganz nebenbei entsteht aber ein wertvoller Austausch über Behandlungsmöglichkeiten, Ärztinnen und Ärzte oder Reha-Angebote.