Wärmewendegestalten

Unser günstiger Stromfür Ihre Wärmepumpe

Hinweis: Diese Tarife sind nur für Wärmepumpen zugelassen, deren Verbrauch getrennt vom Haushalts- oder Allgemeinstrom gemessen wird und die im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes unterbrechbar sind. Zudem bietet die RheinEnergie aktuell nur Tarife für Eintarifzähler an.

Schritt für Schritt zum Wärmepumpenstrom

Wie wird Heizstrom abgerechnet?

Abhängig davon welchen Zähler Sie zuhause haben, wird der Heizstrom unterschiedlich abgerechnet. Dabei gibt es verschiedene Kombinationen aus Ein- und Zweitarifzählern. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Was ist ein Eintarifzähler?

Bei einem Eintarifzähler zahlen Sie für jede verbrauchte Kilowattstunde den gleichen Preis – es wird also nur zu einem Tarif gezählt. Solche Eintarifzähler gibt es in digitaler und analoger Form. Bei diesen gibt ein schwarzes Zählwerk den aktuellen Zählerstand an. Dieses dreht sich mit jeder verbrauchten Kilowattstunde (kWh) ein Stück weiter. Weiter unten steht die Zählernummer entweder über einem Strichcode oder als “Nr.” gekennzeichnet. Auf einem kleinen Display sehen Sie den Zählerstand. Bei neuen Modellen wechseln sich dort verschiedene Werte ab oder Sie können diese von Hand durchschalten. Für die Abrechnung ist der „Bezug Gesamt“ beziehungsweise der Wert 1.8.0 wichtig. Die Zählernummer steht über oder unter dem Strichcode.

Was ist ein Zwei-/Doppeltarifzähler?

Ein Doppeltarifzähler kann zwei unterschiedliche Tarifstufen in einem Zähler messen. Bei einem Wärmestromtarif für Doppeltarifzähler gelten unterschiedliche Preise für den am Tag und in der Nacht verbrauchten Strom. Der am Tag verbrauchte Strom wird zum teureren Hochtarif (HT) abgerechnet, der in der Nacht verbrauchte zum günstigeren Niedertarif (NT).

Wie rechnen zwei Eintarifzähler ab?

Haben Sie zwei Eintarifzähler, erfasst der eine nur die von der Heizanlage verbrauchten Kilowattstunden, der andere den Haushaltstrom.

Wenn Sie einen Nachtspeicherofen haben, zählt der eine den Strom, den Sie tagsüber zum Hochtarif nutzen, der andere den Nachtstrom zum Niedertarif.

Wie rechnet ein Zwei-/Doppeltarifzähler ab?

Ein Zwei- oder auch Doppeltarifzähler unterscheidet ebenfalls zwischen dem Nieder- und Hochtarif. Haben Sie einen alten Zähler, sehen Sie hier zwei sich drehende Walzen, die den Verbrauch zum Hoch- und Niedertarif angeben. Bei digitalen Zählern wechseln sich die Anzeigen auf einem Display ab.

Wie rechnet ein Eintarifzähler und ein Zweitarifzähler ab?

Bei dieser Variante zählt der Eintarifzähler, wie viel Strom Sie für Ihren Haushalt verbrauchen. Der Zweitarif- oder Doppeltarifzähler ist für den Heizstrom zuständig und kann zwischen verbrauchtem Strom zum Hoch- und Niedertarif unterscheiden.

Heizen mit Wärmepumpenstrom: So zählen wir den verbrauchten Heizstrom

Wo möglich, wird der Verbrauch an günstigeren Wärmestrom in der Regel getrennt vom Haushaltsstrom erfasst. Aufgrund des Kostenunterschieds sprechen wir beim Wärme(pumpen)strom von einem Niedertarif (NT) und beim klassischen, höher angesetzten Haushaltsstrom von einem Hochtarif (HT). Ob wir zwischen Heiz- und Haushaltsstrom unterscheiden können, ist abhängig von Ihrem Stromzähler. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

Variante 1: zwei Eintarifzähler

Haben Sie bereits einen Eintarifzähler für den üblichen Haushaltsstrom, kann ein zweiter Eintarifzähler an der Wärmepumpe eingebaut werden. Der erste Zähler erfasst nur den Haushaltsstrom, der zweite nur die von der Wärmepumpe verbrauchten Kilowattstunden, also den Wärmestrom.

Variante 2: ein Zweitarifzähler

Statt Eintarifzähler können Sie Zweitarifzähler bzw. Doppeltarifzähler nutzen, die zwischen Nieder- und Hochtarif unterscheiden können. Bei einem alten Zähler sehen Sie zwei sich drehende Walzen: Diese geben den Verbrauch zum Hoch- und Niedertarif an. Bei digitalen Zählern finden Sie die Angaben auf dem Display – diese wechseln automatisch durch und können auch manuell durchgeschaltet werden. Mehr zum Thema Zähler & Zählerstand erfahren Sie in unserem HilfeCenter.

Variante 3: ein Eintarifzähler & ein Zweitarifzähler

Bei einer Kombination aus Eintarifzähler und Zweitarifzähler zählt der Eintarifzähler den Haushaltsstrom. Der Zweitarif- oder Doppeltarifzähler zählt den Heizstrom und kann zwischen verbrauchtem Strom zum Hoch- und Niedertarif unterscheiden.

Was ist eine Wärmepumpe?

Effizient. Energiesparend. Erwärmend!

Eine Wärmepumpe wandelt nicht einfach Strom in Wärme um. Für den Betrieb der Wärmepumpe benötigen Sie Strom – dieser treibt die Pumpen an, die aus Außenluft, Erde oder Grundwasser Wärme gewinnen. Diese wird dann über das Heizungswasser in Haus oder Wohnung verteilt. 

Sie verfügen bereits über eine Wärmepumpe oder möchten sich die umweltfreundliche Heizlösung anschaffen? Wir bieten Ihnen spezielle Tarife für den sogenannten Wärmepumpenstrom an. Informieren Sie sich nachstehend zu unseren Leistungen und nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Übrigens: Sie erhalten mit allen unseren Heizstromtarifen 100 % Ökostrom – ganz ohne Aufpreis.

Mit Wärmepumpe und Ökostrom das Klima schonen

Wärmepumpen nutzen die kostenlose und erneuerbare Umweltwärme aus Boden, Luft und Abwasser, was sie bereits umweltfreundlicher macht als herkömmliche Gas- und Ölheizungen. Durch die Umwandlung der Umweltwärme mit Strom heizen Wärmepumpen Ihr Zuhause. Wenn Sie Ökostrom von RheinEnergie beziehen, heizen Sie nicht nur umweltfreundlich, sondern unterstützen auch die lokale Klimawende und reduzieren Ihren CO2-Fußabdruck zusätzlich.

Häufige Fragen zum Wärmepumpenstrom

Was kostet Wärmepumpenstrom?

Das ist unter anderem abhängig davon, ob Sie einen Ein- oder Doppeltarifzähler besitzen und für welchen Tarif Sie sich entscheiden. Nutzen Sie gerne unseren Tarifrechner, um unverbindlich nach einem geeigneten Angebot zu suchen.

Was ist der Unterschied zu Haushaltsstrom? 

Der Hauptunterschied liegt im Preis. Wärmepumpenstrom ist pro Kilowattstunde günstiger als Haushaltsstrom. Daher erfasst ein Doppeltarifzähler oder ein separater Zähler genau, wie viel Energie Sie für das Heizen verbrauchen.

Ab welchem Verbrauch lohnt sich Wärmepumpenstrom?

Besitzen Sie eine Wärmepumpe, ist ein spezieller Tarif bereits ab der ersten Kilowattstunde vorteilhaft. Denn Heizstrom ist preiswerter als Haushaltsstrom. Nutzen Sie unseren Tarifrechner, um direkt zu prüfen, wie hoch Ihr monatlicher Abschlag für Ihre Wärmepumpe mit einem Tarif von BELKAW ausfällt.

Wie funktioniert Wärmepumpenstrom?

Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt Wärme und leitet sie in das eigene Heizsystem. Ähnlich funktioniert ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Der Betrieb einer Wärmepumpe erfolgt in drei Schritten:

1. Zunächst entzieht die Wärmequellenanlage der Umwelt Wärme. Wenn die Wärme aus der Luft entnommen wird, spricht man von Aerothermie. Bei Wärme aus der Erde spricht man von Geothermie und bei Wärme aus dem Grundwasser von Hydrothermie.

2. Die Wärmepumpe nutzt diese Umweltwärme, um ein Kältemittel zu verdampfen. Der Dampf wird dann komprimiert und dadurch weiter erhitzt. Diese Hitze gibt das Kältemittel an das Heizsystem Ihres Hauses ab und verflüssigt sich dabei erneut.

3. Der letzte Schritt der Wärmepumpe besteht darin, die Wärme zu speichern und zu verteilen.

Gibt es Wärmepumpenstrom ohne Sperrzeiten?

Nein, das ist nicht möglich. Die Netzbetreiber behalten sich Sperrzeiten vor, um das Stromnetz in Spitzenzeiten zu entlasten. Als Kunde erhalten Sie im Gegenzug vergünstigte Stromtarife für Ihre Wärmepumpe. Eine solche EVU-Sperre oder -Unterbrechung darf der Netzbetreiber jedoch höchstens dreimal am Tag und nicht länger als zwei Stunden am Stück nutzen (siehe EnWG §14a).

Was sind die Voraussetzungen, um Wärmepumpenstrom zu beziehen?

Nach Installation eines separaten Stromzählers für Ihre Wärmepumpe haben Sie die Möglichkeit, einen speziellen Tarif für Wärmepumpenstrom abzuschließen. Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Tarif ausschließlich für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe gilt. Für den üblichen Haushaltsstrom müssen Sie einen separaten Tarif abschließen.

Was ist eine EVU-Sperre?

Bei einer EVU-Sperre oder -Unterbrechung behält sich der Netzbetreiber das Recht vor, die Stromversorgung Ihrer Wärmepumpe zu unterbrechen, um die Stabilität des Stromnetzes in Spitzenzeiten zu gewährleisten. Als Ausgleich erhalten Sie günstigeren Strom zu Niedertarifen. Eine solche EVU-Sperre darf der Netzbetreiber jedoch höchstens dreimal am Tag und nicht länger als zwei Stunden am Stück nutzen (siehe EnWG §14a).

Warum ist Wärmepumpenstrom günstiger als Haushaltsstrom?

Der Grund dafür liegt in den niedrigeren Netzentgelten und Konzessionsabgaben für Wärmepumpenstrom, die an Städte und Gemeinden gezahlt werden. Die reduzierten Kosten werden von den Stromlieferanten an ihre Kunden weitergegeben. Diese Einsparungen können jedoch nur von Kunden genutzt werden, deren Wärmepumpe separat vom Haushaltsstrom gemessen wird und deren Wärmepumpen gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz unterbrechbar sind.