Fragen und Antworten zu Energiepreisen & Soforthilfe

Sie haben Fragen zur Anpassung der Preise, zur Dezember-Soforthilfe oder den Energiepreisbremsen? Wir beantworten sie Ihnen gerne.

Bereits im letzten Jahr kam es durch eine gesteigerte Nachfrage nach Energie zu höheren Beschaffungskosten für Strom und Erdgas auf dem Weltmarkt und damit auch auf dem deutschen Beschaffungsmarkt. Durch den Ukraine-Krieg und den damit verbundenen Rückgang der Gaslieferungen durch Russland hat sich diese Situation noch verstärkt. Im Strom haben wir in diesem Jahr zeitweise eine Steigerung der Einkaufspreise um fast das Zehnfache erlebt, die Preise sind anhaltend hoch. Die Versorgung ist weiterhin gesichert.

Unsere Preisanpassungen erfolgen nach aktuell geltendem Recht. Sollte der Gesetzgeber Änderungen verabschieden, werden wir die neuen Vorgaben schnellstmöglich umsetzen.

Dies gilt auch für die Soforthilfe sowie die Energiepreisbremsen, für die Sie hier Informationen finden.

FAQ Strom

Preise

Wann wird die Preisanpassung umgesetzt?

Der Arbeitspreis, der Grundpreis und der Zählerpreis steigen zum 1.1.2023. Die Preise werden rechtzeitig in der Presse veröffentlicht und die von der Preisanpassung betroffenen Kunden angeschrieben.

Ich habe einen Strom-Vertrag mit bestehender Festpreisgarantie. Bleibt die Festpreisgarantie bestehen?

Kunden mit einer aktiven Festpreisgarantie (z. B. Konstant 2022 XL, FairÖkostrom 12 oder 24 in der Erstlaufzeit) sind von der Preisanpassung zum 1.1.2023 nicht betroffen.

Wie entwickeln sich die Verbrauchs-/Arbeitspreise bei Strom in den kommenden Monaten?

Eine Prognose der Preisentwicklung ist nicht möglich, da viele Faktoren den Strompreis beeinflussen. Wir beschaffen die benötigten Liefermengen eher langfristig, um kurzfristige Preisschwankungen nicht sofort an unsere Kunden weitergeben zu müssen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt.

Wir stehen für eine sichere Energieversorgung und langfristig faire Preise.

Kann ich eine genaue Aufteilung nach altem/neuem Preis vornehmen?

Ja. In der nächsten Jahresabrechnung wird automatisch zum 1.1.2023 eine Aufteilung des Verbrauchs vorgenommen. Wenn Sie die Aufteilung nach abgelesenem Wert wünschen, notieren Sie bitte Ihre Zählerstände zum Stichtag 31.12.2022 und übermitteln Sie uns diesen Zählerstand innerhalb von einer Woche. Das geht am schnellsten über unseren OnlineService.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Im Wesentlichen setzt sich der Strompreis aus drei Bestandteilen zusammen:
- Etwa ein Viertel machen Steuern, Abgaben und staatlich festgelegte Umlagen aus.
- Rund ein Achtel des Strompreises sind Netzentgelte sowie gesetzlich regulierte Zählerkosten. Damit werden z. B. Versorgungsnetze betrieben und weiter ausgebaut.
- Der dritte Anteil entfällt an den jeweiligen Energieversorger, der damit die Beschaffung, Vertrieb und Service finanziert. Lediglich dieser Anteil kann teilweise durch uns beeinflusst werden.

Die Bundesregierung hat im Rahmen des dritten Entlastungspakets eine „Strompreisbremse“ angekündigt. Ab wann profitiere ich als Kunde davon und wird die Preisanpassung überhaupt kommen?

Zum jetzigen Zeitpunkt liegt uns lediglich der Abschlussbericht der Energiekommission, aber noch kein Gesetzesentwurf vor. Wir können daher leider keine Detailfragen beantworten.

Sobald die Bundesregierung konkrete Informationen zur Verfügung stellen wird, werden wir Sie an dieser Stelle informieren. Alle Maßnahmen werden wir dann selbstverständlich im gesetzlichen Rahmen umsetzen.

Abschlag

Soll ich meinen Abschlag (weiter) erhöhen?

Wir passen Ihren Abschlag für Strom im Rahmen der Preisänderung für Sie an. In der Regel erhalten Sie die Abschlagsanpassung direkt mit unserem Preisinformationsschreiben.

Selbstverständlich können Sie bei Bedarf Ihren Abschlag auch weiter erhöhen. Das geht ganz einfach über unseren OnlineService.

Ich habe mit dem Preisinformationsschreiben keinen neuen Abschlag erhalten. Was soll ich tun?

Wenn Sie normalerweise im November, Dezember, Januar oder Februar eine Rechnung erhalten, bekommen Sie den neuen Abschlag mit der nächsten Rechnung mitgeteilt. Bitte haben Sie also noch etwas Geduld.

Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie jederzeit Ihren Abschlag im OnlineService anpassen.

Mein neuer Abschlag ist zu hoch, kann ich den Abschlag wieder senken?

Wir haben den neuen Abschlag prozentual an die neuen Preise angepasst. In vielen Fällen wird der neue Abschlag trotzdem nicht ausreichen. Wir raten daher von einer Senkung ab. Nutzen Sie unsere Hilfsangebote.

Strompreisbremse

Lohnt es sich, weiterhin Strom zu sparen?

Ja – Energiesparen ist weiterhin das Wichtigste. Jede eingesparte Kilowattstunde ist bares Geld und trägt gleichzeitig zur Versorgungssicherheit bei. Gleichzeitig können nur durch eine geringere Nachfrage die Preise wieder auf ein normales Maß sinken.

Und beachten Sie bitte auch, dass die angekündigte Strompreisbremse nur 80 Prozent Ihres Verbrauchs deckeln wird. Alles darüber hinaus müssen Sie zum normalen Preis bezahlen. Das bedeutet: Je weniger Strom Sie verbrauchen, desto mehr profitieren Sie von den durch die Preisbremse reduzierten Energiepreisen.

Wie funktioniert die Strompreisbremse?

Stromkundinnen und -kunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von weniger als 30.000 kWh, also vor allem Haushalte und kleinere Unternehmen, erhalten 80 Prozent ihres bisherigen Stromverbrauchs zu einem garantierten Bruttopreis von 40 Cent pro Kilowattstunde. Für Verbräuche, die darüber hinaus gehen, gilt jeweils der vertraglich vereinbarte Preis.

Ab wann gilt die Strompreisbremse?

Die Strompreisbremse wird ab März 2023 bei Ihren monatlichen Abschlägen berücksichtigt. Ab diesem Monat zahlen Sie den angepassten monatlichen Abschlag. Da die Strompreisbremse rückwirkend auch für Januar und Februar 2023 gilt, werden diese beiden Monate im März mit Ihrem Abschlag verrechnet. Das heißt: Im März wird Ihnen der dreifache Entlastungsbetrag (für die Monate Januar, Februar, März) gutgeschrieben.

Wird mein monatlicher Abschlag reduziert?

Ja, die Preisbremse wird bei der Berechnung Ihres monatlichen Abschlags berücksichtigt. Wir werden Ihre Abschläge zum 1. März 2023 anpassen. Die genaue Höhe Ihres monatlichen Abschlags werden wir Ihnen vorab schriftlich mitteilen. Sie müssen Ihre Abschläge also nicht selbst anpassen.

Wie wird die Preisbremse genau berechnet?

Ihr monatlicher Abschlag beträgt im Normalfall ein Zwölftel (1/12) Ihres prognostizierten Jahresverbrauchs. Für die Strompreisbremse wird Ihr prognostizierter Jahresverbrauch herangezogen und für den monatlichen Abschlag durch 12 geteilt. Für 80 Prozent des monatlichen Stromverbrauchs zahlen Sie zukünftig 40 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Für jede weitere Kilowattstunde gilt der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis.

Wie erhalte ich als Kunde die Entlastung?

Um von der Strompreisbremse zu profitieren, müssen Sie als Kundin oder Kunde nichts tun. Die Entlastungsbeiträge für die Monate Januar und Februar erhalten Sie rückwirkend im März 2023. Ab dann gilt die Entlastung fortlaufend.

FAQ Erdgas

Soforthilfe & Gaspreisbremse

Warum gibt es die Soforthilfe Dezember?

Die Bundesregierung hat die Soforthilfe Dezember beschlossen, um Verbraucherinnen und Verbraucher bei den hohen Gaskosten zu entlasten. Sie dient zur Überbrückung bis zur Einführung der Gaspreisbremse. Diese greift ab März 2023 und gilt rückwirkend für die Monate Januar und Februar.

Wer erhält die Soforthilfe?

Privatkunden und kleinere und mittlere Gewerbekunden mit einem sogenannten Standardlastprofil erhalten die Soforthilfe Dezember automatisch. Einige anspruchsberechtige Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM-Kunden) müssen uns diesen Anspruch mitteilen, um zu profitieren. Zugelassene Krankenhäuser sind nicht anspruchsberechtigt. Sie sollen separat entlastet werden. Kundinnen und Kunden, die Erdgas zur kommerziellen Strom- und Wärmeerzeugung nutzen, sind ebenfalls nicht anspruchsberechtigt.

Wie erhalte ich die Soforthilfe?

Im Dezember buchen wir Ihren Abschlag für Gas nicht ab. Stattdessen ermitteln wir auf der Basis Ihres Verbrauchs eine Gutschrift, die wir mit der nächsten Jahresabrechnung verrechnen. Sie brauchen sich um nichts kümmern.

Wenn Sie noch selbst überweisen, z. B. mit einem Dauerauftrag, dann können Sie die Zahlung für Gas im Dezember einmalig aussetzen. Falls Sie doch zahlen, entsteht Ihnen kein Nachteil. Der Betrag wird dann ganz einfach mit der nächsten Jahresrechnung verrechnet. Den bereits zu viel gezahlten Abschlag können wir Ihnen aber leider nicht zurücküberweisen.

Falls Sie neben Gas auch für Strom oder Wasser einen Abschlag zahlen, finden Sie den Anteil für Gas am einfachsten im OnlineService. Alternativ in Ihrer letzten Rechnung, in der Vertragsbestätigung oder im Preisinformationsschreiben aus August.

Was muss ich machen, wenn Sie bei mir abbuchen?

Wenn Sie per SEPA-Lastschrift Ihre Abschläge zahlen, müssen Sie nichts tun. Es läuft alles automatisch.

Was muss ich machen, wenn ich meine Abschläge überweise bzw. einen Dauerauftrag habe?

Wenn Sie noch selbst überweisen, z. B. mit einem Dauerauftrag, dann können Sie die Zahlung für Gas im Dezember einmalig aussetzen. Falls Sie doch zahlen, entsteht Ihnen kein Nachteil. Der Betrag wird dann ganz einfach mit der nächsten Jahresrechnung verrechnet. Den bereits zu viel gezahlten Abschlag können wir Ihnen aber leider nicht zurücküberweisen.

Falls Sie neben Gas auch für Strom oder Wasser einen Abschlag zahlen, finden Sie den Anteil für Gas am einfachsten im OnlineService.

In unserem HilfeCenter finden Sie weitere Informationen zum SEPA-Lastschriftmandat. Damit läuft zukünftig alles automatisch.

Ich habe den Abschlag für Dezember bereits überwiesen. Was muss ich jetzt tun?

Falls Sie den Abschlag bereits gezahlt haben, entsteht Ihnen kein Nachteil. Der Betrag wird dann ganz einfach mit der nächsten Jahresrechnung verrechnet. Den bereits zu viel gezahlten Abschlag können wir Ihnen aber leider nicht zurücküberweisen.

Ein Beispiel: Sie zahlen im Monat 200 Euro Abschlag für Gas. Sie haben alle zwölf Abschläge gezahlt und eine Soforthilfe über z. B. 300 Euro erhalten. Dann werden in der nächsten Jahresabrechnung 2.700 Euro vom Rechnungsbetrag abgezogen.

Wenn Sie den Dezemberabschlag nicht gezahlt haben, werden die Soforthilfe und insgesamt elf Abschläge, also 2.500 Euro vom Rechnungsbetrag abgezogen.

Wie berechnet sich die Soforthilfe?

Die Berechnung der Soforthilfe wurde vom Gesetzgeber festgelegt. Die BELKAW hat darauf keinen Einfluss.

Wichtig zu wissen: Die Soforthilfe entspricht nicht immer Ihrem vollen Abschlag, den Sie im Dezember normalerweise zahlen würden.

Sie wird aus einem 1/12 des für September 2022 geschätzten Jahresverbrauchs, den im Dezember gültigen Arbeitspreis sowie 1/12 des Grundpreises berechnet.

Warum entspricht die Höhe der Soforthilfe nicht meinem Abschlag?

Die Soforthilfe entspricht nicht immer Ihrem vollen Abschlag, den Sie im Dezember normalerweise zahlen würden.

Sie wird aus einem 1/12 des für September 2022 geschätzten Jahresverbrauchs, den im Dezember gültigen Arbeitspreis sowie 1/12 des Grundpreises berechnet.

Ihr Abschlag kann davon aus verschiedenen Gründen abweichen, u. a.:

• Die Abschläge wurden im Rahmen der Preisanpassung zum 1.10.2022 pauschal an die neuen Preise ab 1.10.2022 angepasst.
• Sie haben selbst Ihren Abschlag zwischendurch angepasst.
• Die Abschläge sind noch auf Basis Ihrer letzten Rechnung oder Ihrer Vertragsbestätigung berechnet worden und es hat zwischendurch keine Anpassung an neue Preise stattgefunden.

Wann und wie erhalte ich die Soforthilfe Dezember, wenn ich Mieter ohne eigenen Gaszähler bin?

Wenn Sie keinen direkten Vertrag für Gas mit uns haben, läuft die Entlastung über Ihren Vermieter. Dieser erhält von uns die Soforthilfe. Er gibt diese Soforthilfe dann über die kommende Betriebskostenabrechnung an Sie weiter. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Vermieter in Verbindung.

Wer stellt die finanziellen Mittel für die Gaspreisbremse und Soforthilfe Dezember bereit?

Die finanziellen Mittel kommen von Bund und Ländern.

Soll ich jetzt weiter Energie sparen?

Ja – Energiesparen ist weiterhin das Wichtigste, jede eingesparte Kilowattstunde ist bares Geld und trägt gleichzeitig zur Versorgungssicherheit bei. Gleichzeitig können nur durch eine geringere Nachfrage die Preise wieder auf ein normales Maß sinken.

Und beachten Sie bitte auch, dass die angekündigte Gaspreisbremse auf 80 % Ihres Vorjahresverbrauches gedeckelt sein wird. Alles darüber hinaus müssen Sie zum normalen Preis bezahlen. Das bedeutet: Je weniger Gas Sie verbrauchen, desto mehr profitieren Sie von den durch die Preisbremse reduzierten Energiepreisen.

Wie funktioniert die Gaspreisbremse?

Kundinnen und Kunden mit einem jährlichen Gasverbrauch von weniger als 1,5 Mio. Kilowattstunden erhalten ab 1. März 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs zu einem garantierten Bruttoarbeitspreis von 12 Cent pro Kilowattstunde. Das bedeutet: Der Preis ist für 80 Prozent des Verbrauchs gedeckelt.

Ab wann gilt die Gaspreisbremse?

Für Haushalte und kleine und mittlere Unternehmen gilt die Gaspreisbremse ab März 2023. Im März 2023 erfolgt eine rückwirkende Entlastung für die Monate Januar und Februar 2023. Das heißt, im März wird Ihnen der dreifache Entlastungsbetrag (für die Monate Januar, Februar und März) gutgeschrieben.

Wird mein monatlicher Abschlag reduziert?

Ja, die Preisbremse wird bei der Berechnung Ihres monatlichen Abschlags berücksichtigt. Wir werden Ihre Abschläge zum 1. März 2023 anpassen. Die genaue Höhe Ihres monatlichen Abschlags werden wir Ihnen vorab schriftlich mitteilen. Sie müssen Ihre Abschläge also nicht selbst anpassen.

Wie erhalte ich als Kunde die Entlastung?

Um von der Gaspreisbremse zu profitieren, müssen Sie als Kundin oder Kunde nichts tun. Die Entlastungsbeiträge für die Monate Januar und Februar erhalten Sie rückwirkend im März 2023. Ab dann gilt die Entlastung fortlaufend.

Wie wird die Preisbremse genau berechnet?

Ihr monatlicher Abschlag beträgt im Normalfall ein Zwölftel (1/12) Ihres prognostizierten Jahresverbrauchs. Für die Gaspreisbremse wird Ihr im September 2022 prognostizierter Jahresverbrauch herangezogen und für den monatlichen Abschlag durch 12 geteilt. Für 80 Prozent des monatlichen Gasverbrauchs zahlen Sie 12 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Für jede weitere Kilowattstunde gilt der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis.

Gasbeschaffungsumlage

Was war die Gasbeschaffungsumlage?

Die Bundesregierung hatte geplant, zum 1.10.2022 die Gasbeschaffungsumlage einzuführen. Mit der Gasbeschaffungsumlage sollten die Mehrkosten, die bei den Gasimporteuren aufgrund von Lieferausfällen eintreten, auf alle Gaskunden verteilt werden. 

Am 29.9.2022 hat die Bundesregierung bekannt gegeben, dass die Gasbeschaffungsumlage doch nicht eingeführt wird. 

Alle weiteren Umlagen, z. B. die zum 1.11.2022 eingeführte Gasspeicherumlage bleiben bestehen. 

Warum haben Sie eine Preisanpassung zum 1.11.2022 mit der Gasbeschaffungsumlage bekanntgeben?

Zum Zeitpunkt der Preisanpassung sollte die Gasbeschaffungsumlage im Rahmen einer Verordnung zum 1.10.2022 in Kraft treten. Die Anpassung erfolgte nach damals geltendem Recht. Die Bundesregierung hat erst am 29.9.2022 bekanntgegeben, dass die Gasbeschaffungsumlage nicht eingeführt werden soll.

Wann nehmen Sie die Gasbeschaffungsumlage zurück?

Wir haben die Gasbeschaffungsumlage noch gar nicht abgerechnet. Wir werden auch ab dem 1.11.2022 ohne die Gasbeschaffungsumlage abrechnen.

Werde ich nochmal gesondert über die nun ab 1.11.2022 geltenden Preise informiert?

Die Preisanpassung zum 1.11.2022 erfolgte nach damals geltendem Recht. Es ist daher keine neue Preisinformation erforderlich. Lediglich der Anteil der Gasbeschaffungsumlage wird ab 1.11.2022 nicht in Rechnung gestellt. Die Gasbeschaffungsumlage betrug 2,88 Cent pro Kilowattstunde brutto (2,419 Cent pro Kilowattstunde netto). Ihr Arbeitspreis reduziert sich entsprechend.

Sie finden die ab 1.11.2022 gültigen Preise direkt im OnlineService in der Vertragsübersicht  sowie in unseren Preisblättern.

Ich habe einen Festpreis. Was passiert ab dem 1.11.2022 bei mir?

Es gilt das Gleiche wir bei allen anderen Tarifen. Die Gasbeschaffungsumlage wird Ihnen ab dem 1.11.2022 nicht berechnet. Ihr Arbeitspreis zum 1.11.2022 reduziert sich entsprechend um 2,88 Cent pro Kilowattstunde brutto (2,419 Cent pro Kilowattstunde netto).

Die Gasspeicherumlage in Höhe von 0,07 Cent pro Kilowattstunde brutto (0,059 Cent pro Kilowattstunde netto) wird ab 1.11.2022 abgerechnet. 

Sie finden die ab 1.11.2022 gültigen Preise direkt im OnlineService in der Vertragsübersicht.

Bestehende Umlagen zum 1.11.2022

Welche Umlagen bleiben zum 1.11.2022 bestehen?

Folgende Umlagen bleiben zum 1.11.2022 bestehen:

Bilanzierungsumlage: Die Bilanzierungsumlage deckt den erwarteten Fehlbetrag aus dem Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie. Die Umlage wird grundsätzlich einmal pro Jahr zum 1.10. angepasst. Die Bilanzierungsumlage, auch Regel- und Ausgleichsumlage genannt, setzt sich aus den Erlösen und Kosten der Gaszu- und Gasverkäufen zusammen, also aus der Differenz zwischen Ein- und Ausspeisung in das Gasnetz. Die Bilanzierungsumlage beträgt 0,57 Cent netto pro Kilowattstunde ab dem 1.10.2022.

Gasspeicherumlage (neu eingeführt zum 1.10.2022): Die Gasspeicherumlage deckt die Kosten ab, die wegen der Vorhaltung eines festgelegten Füllstands der Gasspeicher entstehen. Sie wurde auf 0,059 Cent netto pro Kilowattstunde festgelegt.

Des Weiteren bleiben die Erdgassteuer, die Konzessionsabgabe sowie die CO2-Kosten nach BEHG (Brennstoffemissionshandelsgesetz) zum 1.11.2022 bestehen. Diese haben sich seit dem 1.1.2022 nicht verändert.

Was ist die Gasspeicherumlage?

Die Gasspeicherumlage deckt die Kosten ab, die wegen der Vorhaltung eines festgelegten Füllstands der Gasspeicher entstehen. Sie wurde auf 0,059 Cent netto pro Kilowattstunde festgelegt.

Was ist die Bilanzierungsumlage?

Die Bilanzierungsumlage deckt den erwarteten Fehlbetrag aus dem Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie. Die Umlage wird grundsätzlich einmal pro Jahr immer zum 1.10. angepasst. Die Bilanzierungsumlage, auch Regel- und Ausgleichsumlage genannt, setzt sich aus den Erlösen und Kosten der Gaszu- und Gasverkäufen zusammen, also aus der Differenz zwischen Ein- und Ausspeisung in das Gasnetz. Die Bilanzierungsumlage beträgt 0,57 Cent netto pro Kilowattstunde.

Mehrwertsteuersenkung

Ab wann gilt die Mehrwertsteuersenkung?

Die Mehrwertsteuer auf Gas wird ab dem 1.10.2022 gesenkt. Sie sinkt von 19 % auf 7 %.

Ändern sich die Preise durch die Mehrwertsteuersenkung?

Wir geben die Senkung der Mehrwertsteuer in vollem Umfang an unsere Kundinnen und Kunden weiter. Unsere Nettopreise bleiben gleich, die Bruttopreise sinken ab dem Anpassungstermin um den entsprechenden Mehrwertsteueranteil.

Werde ich über die neuen Preise ab 1.10.2022 informiert?

Es erfolgt keine gesonderte Mittelung im Rahmen einer Mehrwertsteuersenkung. Die Preise werden am 1.10.2022 mit 7 % Mehrwertsteuer abgerechnet.

Muss ich meinen Zählerstand zum Anpassungstermin ablesen?

In der nächsten Jahresabrechnung wird automatisch zum 1. Oktober 2022 eine Aufteilung des Verbrauchs vorgenommen. Wenn Sie die Aufteilung nach abgelesenem Wert wünschen, notieren Sie bitte Ihren Zählerstand zum Stichtag 30. September 2022 und übermitteln Sie uns diesen Zählerstand innerhalb von einer Woche. Das geht am schnellsten über unseren OnlineService.

Für welche Energiearten wird die Mehrwertsteuer gesenkt?

Die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent gilt für Erdgas und Fernwärme. Die Mehrwertsteuer für Strom bleibt bei 19 Prozent.

Abschlag

Soll ich meinen Abschlag mit dem Wegfall der Gasbeschaffungsumlage und Anpassung der Mehrwertsteuer senken?

Wir haben Ihren Abschlag für Erdgas im Rahmen der Preisänderung zum 1.10.2022 aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten angepasst.

Wir empfehlen, Ihren Abschlag im kommenden Jahr im OnlineService prüfen, ob Ihre Abschlagshöhe passend ist. Dazu benötigen Sie dann einen aktuellen Zählerstand.

Mein aktueller Abschlag ist zu hoch, kann ich den Abschlag wieder senken?

Wir haben den neuen Abschlag prozentual an die neuen Preise ab 1.10.2022 angepasst. In vielen Fällen wird der neue Abschlag trotzdem nicht ausreichen. Wir raten daher von einer Senkung des Abschlags ab. Zusätzlich hilft es, Ihren aktuellen Energieverbrauch zu senken, wir haben für Sie einige Tipps zum Energie sparen. Wenn Sie Probleme haben, Ihre gestiegenen Abschläge oder Rechnungen zu bezahlen, bieten wir Ihnen weitere Hilfe auf unserer Infoseite zum Thema Zahlungen.

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